Stefan Wolter
»Bedenket das Armuth«
Das Armenwesen der Stadt Eisenach
im ausgehenden 17. und im 18. Jahrhundert
Armenkasse - Waisenhaus - Zuchthaus

441 Seiten, gebunden (Leinen), mit Abb.
ISBN 3-932622-22-7
EUR 102,-- (D)

Zum Inhalt:

Barocke Kirchen, Schlösser und Häuser, heute oft aufwendig restauriert, vermitteln den Eindruck einer Zeit des Glanzes. Das 18. Jahrhundert wird aber zu Recht auch als das »Betteljahrhundert« bezeichnet. In Lumpen gehüllte Menschen am Bettelstab bestimmten das Bild der Straßen. Mehr und mehr wurde darüber diskutiert, wie die Armut beseitigt werden könnte. Wegweisend wurde die Gründung der Stadtalmosenkasse im Jahre 1676. Unter Verwendung oft erschütternder Bittschreiben geht der Verfasser der Frage nach, welchen Personenkreisen Unterstützung aus der Kasse zuteil wurde und wie sich die Armenfürsorge finanzierte. Diese Fragestellung führt tief hinein in die alltags- und mentalitätsgeschichtliche Ausleuchtung einer mitteldeutschen Kleinstadt. Eine detaillierte Untersuchung des Alltages im Eisenacher Waisen-, Zucht- und Irrenhaus rundet die Arbeit ab.


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