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Inhalt:
Johann Wenzel Kalliwoda (1801-1866) war nach seiner Ausbildung als Geigenvirtuose in seiner Geburtsstadt Prag
viele Jahre Hofkapellmeister am Hof des Fürsten Karl Egon II. zu Fürstenberg in Donaueschingen.
Sein Œuvre umfasst Opern, sinfonische Werke, Kirchenmusik, Solokonzerte und Kammermusik, sowie Chöre und Lieder.
Das Lebensbild schildert das Schicksal eines »fürstlichen Hofkapellmeisters« nach der französischen Revolution
und damit zugleich auch die Auflösung der Hofkapellen. Besonderes Gewicht liegt neben der Beschreibung
der vielfältigen Aufgaben am Hof auch auf Kalliwodas Tätigkeit als Komponist und Solist
außerhalb der höfischen Verpflichtungen. Auf der Grundlage der umfangreichen Korrespondenz
mit seinem Verleger Böhme vom Bureau de Musique (C. F. Peters) in Leipzig wird die Zusammenarbeit
zwischen Komponisten und Verlag dargestellt. Die zeitgenössische Rezeption von Kalliwodas Werken
ist durch die Auswertung der Rezensionen in Zeitschriften dokumentiert.
Schließlich ist auch dem Familienvater und Privatmann Kalliwoda ein Kapitel gewidmet.
Der zweite Teil des Buches besteht aus einem revidierten und auf den neuesten Stand gebrachten Werkverzeichnis.
Hierin sind auch die seltenen Äußerungen Kalliwodas über eigene Werke aufgenommen.
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