Inhalt: Friedrich August Reissiger (1809-1883) steht an der Schnittstelle zwischen der deutschen und der norwegischen Musikkultur. Die Studie stellt erstmals seine beiden einzigen überlieferten kammermusikalischen Werke in den Mittelpunkt der Betrachtung: das in Deutschland komponierte Streichquartett op. 1 und das in Norwegen geschaffene Streichquintett op. 59. Neben einer detaillierten Werkbetrachtung erfolgt die Einordnung beider Werke in ihren jeweiligen musikgeschichtlichen Kontext. Darüberhinaus wertet die Studie umfangreiches und bisher zum Teil unveröffentlichtes Quellenmaterial zur Biografie und zum Musikleben in Berlin, Christiania (heute: Oslo) und Fredrikshald (heute: Halden) aus. |
© 1997-2011 by Hainholz Verlag