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Ernst Robert Pietsch |
143 Seiten (Paperback), mit 46 Bildtafeln
ISBN 3-932622-76-6
EUR 12,50 (D)
Vergriffen
»Helgoland 1912! Die einfache Fahrt mit
der Nixe ab Bremerhaven kostete 7,70 Mark,
die kaiserliche Marine lag im Kriegshafen, man speiste im Restaurant-Pavillon
Zum Hohenzollern. Die unterhaltsame Aufzeichnung einer Reise (vor 89 Jahren noch
ein Massenphänomen) über Berlin, die Lüneburger Heide und Bremen auf die
Nordseeinsel aus dem Jahre 1912 hat ... der Berliner Historiker Stefan Wolter
vorgelegt. ... Ernst Robert Pietsch war schon 62, als er sich seine Bildungsreise
nach Helgoland gönnte. Nicht ohne Abenteuer.«
Hamburger Abendblatt
»Ein niederschlesischer
Landschaftsgärtner begibt sich auf eine Reise in
die Sommerfrische und schildert dieses Erlebnis auf höchst amüsante Weise.
Nichts Besonderes, könnte man meinen. Doch wie der Autor die erste Begegnung
mit Flugapparaten, mit Blei- und Ratskeller sowie mit der Nordseeinsel penibel beschreibt,
ist lesenswert. Dazu liefert der Historiker und Ururenkel Stefan Wolter eine kluge,
aufschlussreiche Kommentierung über das Reisen in einer Zeit, als der Tourismus
für Bremen und Helgoland noch kaum eine Rolle spielte.«
Weser-Kurier
»Entstanden ist ein informativer und
durchaus amüsanter Reisebericht.
Die Aufzeichnungen des Ernst Robert Pietsch führen geradezu plastisch
die Entwicklung des Tourismus im Nord- und Ostseeraum vor Augen und
geben Zeugnis von Reisen zu einer Zeit, in der dies noch kein
Massenphänomen war. Interessant wird das Buch durch einen Anhang vieler Fotos
aus dieser Zeit, besonders das alte Helgoland wird viele Leser wehmütig machen.«
Bremer Anzeiger
Zum Inhalt:
Die Insel Helgoland, seit 1826 Seebad, ist Ziel einer Vergnügungs- und Bildungsreise des aus Schlesien stammenden Landschaftsgärtners Ernst Robert Pietsch und dessen Ehefrau Ernestine Pauline. Aufenthalt gewährt sich das Paar in der Reichshauptstadt Berlin und in der Hansestadt Bremen. In Berlin ziehen Pietsch der Botanische Garten in Dahlem, der Potsdamer Platz sowie der Flugplatz Johannisthal in ihren Bann. Begeistert notiert er u. a. seine Beobachtungen der »fliegenden Kisten« zu einer Zeit, als der Motorflug beginnt. Bremen reizt ihn mit seinem Bürgerpark und dem historischen Stadtzentrum. Entstanden ist ein in lebendiger Sprache verfasstes Werk von großem Dokumentationswert. Der Berliner Historiker Stefan Wolter hat die handschriftlichen Aufzeichnungen entdeckt und sie unter Berücksichtigung kulturgeschichtlicher Aspekte profund in ihrer Zeit situiert. Zahlreiche zeitgenössische Fotografien und Pläne runden das Buch ab. |
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